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Softwareunternehmen verkaufen in DACH: Was nach dem Deal passiert

Timestamps
  • 00:01 Unser DACH-Team stellt sich vor
  • 00:40 Das Ökosystem, das Everfield in DACH aufbaut
  • 01:08 Wie Schwesterfirmen füreinander Kunden gewinnen
  • 01:34 Wie das Ökosystem bestimmt, was Everfield als Nächstes erwirbt
  • 02:00 Was jeden Gründer beschäftigt: Team, Kunden, Produkt
  • 02:22 Dauerhafte Eigentümerschaft: Warum Everfield kein Unternehmen weiterverkauft
  • 02:54 Was können Gründer nach dem Abschluss erwarten?
  • 03:24 Was nach dem Closing über den Erfolg entscheidet
  • 03:51 Expertise auf Abruf: Was leistet das Everfield-Ökosystem im Alltag?
  • 04:36 Ein Kommissionsmodell in zwei Stunden statt vier Wochen
  • 05:11 Firmenverkauf: Wie viel Zeit braucht es wirklich?
  • 05:54 Was man dokumentieren sollte, bevor ein Käufer Fragen stellt
  • 06:22 Es kann nicht zu früh sein

Was passiert mit den Mitarbeitern, wenn ein Softwareunternehmen verkauft wird?

Jeder Verkauf ist anders, und jeder Gründer bringt andere Sorgen mit. Aber in den über zehn Transaktionen, die Oscar Koberling in der DACH-Region begleitet hat, kommen drei Fragen fast immer auf.

Was passiert mit dem Team? Werden die Kunden weiter so gut betreut? Wird das Produkt weiterentwickelt?

Seine Antwort ist deutlich: "Die Mitarbeiter sind genauso sicher wie am Tag vor der Transaktion." Und sie gilt für alle drei Fragen, denn Everfield erwirbt Unternehmen langfristig und verkauft sie nicht weiter. In das Produkt und die Mitarbeiter zu investieren ist deshalb kein Versprechen, sondern die Logik des Modells.

Was bedeutet dauerhafte Eigentümerschaft?

Dauerhafte Eigentümerschaft heißt: Wir erwerben ein Unternehmen, um es zu behalten. Es gibt keinen Exit-Plan und keine Fonds-Laufzeit. Oder in Oscars Worten aus der Episode: "Wir erwerben Unternehmen immer langfristig. Wir verkaufen keine Unternehmen wieder." Für Gründer verändert das den Wert jedes Versprechens, denn wer ein Unternehmen behält, muss auch weiter in es investieren.

Was verändert sich im Unternehmen nach einer Übernahme?

David Shakory kennt einen Verkauf von beiden Seiten. Er hat sein eigenes Softwareunternehmen aufgebaut und verkauft, bevor er zu Everfield kam, und führt heute MatrixPOS, Anbieter von Kassen- und HR-Software in unserem DACH-Ökosystem. Was die Gruppe im Alltag verändert, macht er an einem Beispiel fest: Statt vier Wochen an einem Kommissionsmodell für das Sales-Team zu arbeiten, "macht man einfach einen Anruf bei einem Kollegen von Everfield, und zwei Stunden später hat man eine Vorlage."

Genauso klar spricht er über die Grenzen: "Es ist falsch anzunehmen, dass alle Probleme gelöst sind, nur weil ein Käufer da ist." Der Austausch funktioniert, wenn das ganze Team mitzieht, nicht nur die Geschäftsführung.

Wie bereitet man ein Softwareunternehmen auf den Verkauf vor?

Oscars Rat ist praktisch: realistisch planen. Verkäufer bleiben in der Regel mindestens ein Jahr an Bord, idealerweise länger, zusätzlich zum Verkaufsprozess selbst. David ergänzt: Vieles, was ein Unternehmen am Laufen hält, steckt nur im Kopf des Gründers. Je früher es aufgeschrieben ist, desto reibungsloser läuft alles Weitere.

Sprechen Sie mit uns

Ob ein Verkauf ein konkreter Plan ist oder eine Frage für die kommenden Jahre: Wir führen gerne ein offenes Gespräch, vertraulich und unverbindlich. Oder mit Oscars Worten aus der Episode: "Es kann nicht zu früh sein." Kontaktieren Sie unser Team über das Formular unten.

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Henning Schreiber - square
Henning Schreiber
Head of Acquisitions

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